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Dr. Friedrich Bielfeldt

 

Geboren 1977 in Hamburg, war es der Plattenschrank meines Vaters, der mit seiner Unmenge an Aufnahmen vom Dirigenten Wilhelm Furtwängler meine Musikliebe weckte. Später kam die Begeisterung für die Musik Richard Wagners und Johann Sebastians Bachs hinzu. Nicht zuletzt durch meine Schwester beschäftige ich mich seit langer Zeit auch mit Pop- und Rockmusik, wie etwa der Musik Pink Floyds, Bob Dylans, Mark Knopflers und Bruce Springsteens und versuche durch diese, ebenso wie durch die klassische Musik, unsere Realität zu erklären.

Mein Werdegang bewegte sich seitdem stringent auf den Knotenpunkt zwischen Musik, Kultur und Ökonomie zu. Dem Abitur auf einem musikalisch-humanistischen Gymnasium in Hamburg schloss sich die Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Conrad Hinrich Donner Bank AG an.

Hierauf folgte von 1999 bis 2000 das Studium der Historischen Musikwissenschaften an der Otto-Friedrich Universität Bamberg sowie das Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Lüneburg von 2000 bis 2005 – Abschluss mit der Diplomarbeit „Die Problematik der staatlichen Kulturförderung aus sozioökonomischer Sicht am Beispiel der Bayreuther Festspiele“.

 

 Im Anschluss folgten:

  • 2009 – 2010: Pressereferent beim 1. Figurentheaterfestival Lübeck
  • 2009: 5-monatiges Volontariat im Bereich Öffentlichkeitsarbeit bei der
    Stiftung Elbphilharmonie Hamburg
  • 2005 – 2006: 6-monatiges Volontariat im Orchesterbüro des Staatstheater Kassel
  • 2006 – 2009: Promotion zum Dr. phil. an der Universität Lüneburg zum Thema „Die Konsequenzen des demographischen Wandels für den hochkulturellen Sektor am Beispiel der Lübecker Museen“
  • 2003 – 2005: Studienbegleitende Praktika beim Festival junger Künstler Bayreuth, wo ich erstmalig Einführungsvorträge in die Opern Richard Wagners für Teilnehmer und Sponsoren halten konnte
  • 2003 – heute:  Einführungsvorträge, u. a. beim Rotary Club, dem Round Table, bei der Gesellschaft zur Erforschung und Förderung angewandten Philosophierens e.V., dem Senionrenkolleg St. Nikolai oder auch bei privaten Lese- und Musikkreisen


Begeisterung

„Herkunft aber bleibt stets Zukunft.“ (Martin Heidegger)

 

Warum sollte man sich heute mit Musik, vor allem mit klassischer Musik beschäftigen? Dieser Frage gehe ich seit meiner frühen Jugend nach. Über die Zeit stellten sich bei mir diese Erfahrungen ein:

Musik ist ein Ort der Geborgenheit, in dem sich der Mensch aufgehoben fühlen kann, in dem er seine kulturelle Identität herausbildet. Musik ist Herkunft und Zuhause zugleich. Sie stärkt den Menschen für die Zukunft, für das, was kommt. Musik schult aber auch den Blick für die Realität und die Gesellschaft, die uns umgibt, und versetzt den Menschen in die Lage, seine Umwelt zu begreifen und zu hinterfragen.

Ich sehe es als meine Kompetenz und Aufgabe an, diese beiden Werte an Menschen weiterzugeben und sie dafür zu begeistern.